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Tagesaktuelle Meldung der Impfzahlen über das KVNO-Portal

Wichtige Voraussetzung für das Impfen in den Praxen ist die tagesaktuelle Meldung!

Die Coronavirus-Impfverordnung sieht für Praxen die Meldung eines eingeschränkten Datensatzes zu den durchgeführten Impfungen vor. Täglich sind nur die Daten zu übermitteln, die das Robert Koch-Institut für die laufende Beobachtung des Impfgeschehens benötigt.

Angaben zur Impfindikation sowie die Chargennummer werden später mit der Quartalsabrechnung erfasst und durch die KVNO an das RKI übermittelt. Es gibt keine weiteren Dokumentationsvorgaben. Ärztinnen und Ärzte dokumentieren die Impfungen wie gewohnt in der Patientenakte. Die Erfassung der tagesaktuellen Schnelldokumentation erfolgt im Rheinland über das KVNO-Portal:

  • Melden Sie sich dafür mit Ihren Login-Daten wie gewohnt unter kvnoportal.de an.   
  • Menüpunkt „Services“: Wählen Sie die Kachel „Meldung der Impfzahlen“ oder direkt im Menüpunkt „Services“ den Unterpunkt „Meldung der Impfzahlen“ aus.
  • Klicken Sie auf „Erfassung starten“.

Sie gelangen so zu der Seite „Meine KV Nordrhein | Meldung der Impfzahlen“, die Sie durch den weiteren Eingabeprozess leitet. Folgende Angaben sind dabei zu machen:

  • Auswahl der Betriebsstätte: Für jeden Praxisstandort, an dem eine Impfung durchgeführt wurde, bitte eine separate Meldung hinterlegen
  • Erfassung der Anzahl von Impfungen für den aktuellen Tag: nach Impfstoff, Erst-/Zweitimpfung, Altersgruppe des Geimpften

Eine ausführliche Handreichung zur Nutzung des KVNO-Impfmeldeportals finden Sie hier:

Anleitung Meldung Impfzahlen über KVNO-Portal (PDF, 450 KB)

Wichtige Hinweise:

  • Erfassen Sie die Corona-Schutzimpfungen des aktuellen Tages bitte immer bis spätestens 22.00 Uhr. Danach können keine tagesaktuellen Daten mehr erfasst, ergänzt oder geändert werden. Korrekturen sind erst am nächsten Tag möglich. Da die Meldung der Impfzahlen für das Impfmonitoring in NRW sehr wichtig ist, müssen die Zahlen immer tagesaktuell erfasst werden.
  •  Geben Sie Ihre Impfzahlen immer pro Standort ein (BSNR oder NBSNR), nicht pro impfenden Arzt.
  • Sie haben noch keinen Zugang zum KVNO-Portal? – Registrieren Sie sich zunächst unter kvnoportal.de. Sie erhalten i. d. R. innerhalb der nächsten vier Werktage Ihre Zugangsdaten per Einschreiben mit Rückschein. Senden Sie den Rückschein umgehend an uns zurück. Sobald der Rückschein bei uns eingegangen ist, wird Ihr Zugang freigeschaltet.
    Noch schneller geht es, wenn Sie den Rückschein per E-Mail (it-in-der-praxis@kvno.de) an uns senden.

Dieser Meldeweg gilt nur für Ärztinnen und Ärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Eine Regelung des Meldewegs für Privatärzte wird mit der nächsten CoronaImpfV erwartet.

Abrechnung und Dokumentation

Die Höhe der Vergütung für ärztliche Leistungen bei der COVID-19-Schutzimpfung legt das Bundesgesundheitsministerium in seiner Coronavirus-Impfverordnung fest. Demnach erhalten Ärztinnen und Ärzte:

  • 28 Euro je Impfung (Erst-und Abschlussimpfung: insgesamt 56 Euro)
  • 35 Euro für den Hausbesuch
  • 15 Euro für den Mitbesuch
  • 10 Euro für ausschließliche Impfberatung ohne Impfung (auch telefonisch oder per Videosprechstunde)

Hinweis: Die Vergütung setzt nach der Coronavirus-Impfverordnung die Meldung der erforderlichen Impfdaten an das RKI voraus. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt über die Quartalsabrechnung – für GKV-Versicherte wie für Nicht-GKV-Versicherte.

Abrechnung und Dokumentation in einem

Die Vergütung der Corona-Schutzimpfung setzt nach der CoronaImpfV die Meldung der erforderlichen Impfdaten an das Robert Koch-Institut voraus. Abgerechnet wird wie gewohnt über die Quartalsabrechnung. Das gilt sowohl für gesetzlich als auch für privat Versicherte. Um den Aufwand in den Praxen so gering wie möglich zu halten, erfolgt die erforderliche Dokumentation z. B. des verimpften Vakzins, der Indikation oder nach Erst-/Zweitimpfung direkt mit der Abrechnung. Die abrechenbaren Pseudoziffern sind durch entsprechende Buchstabenkennungen ergänzt worden. Die Meldung an das RKI erfolgt über die KV. Lediglich die Chargennummer des Impfstoffes muss noch zusätzlich erfasst werden.

Ab 1. April gibt es hierfür ein neues Feld „Chargennummer“ in Ihrem Praxisverwaltungssystem. Ohne Chargennummer des Impfstoffs lässt sich die Impfziffer nicht abrechnen. Diese ist verpflichtend anzugeben, sofern eine Impfziffer angesetzt wird.
Sofern das Feld nicht angezeigt wird, kontaktieren Sie bitte Ihr Softwarehaus!

Alle Pseudoziffern sind im Praxisverwaltungssystem hinterlegt, und auch die Systematik ist relativ einfach.

Pseudoziffern und Vergütung im Überblick (PDF, 65 KB)

Daneben ist jede COVID-19-Schutzimpfung nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 22) „unverzüglich“ in einem Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, zu dokumentieren.

Abrechnung von Privatpatienten

Für privat versicherte Impfwillige muss ein ambulanter Schein angelegt werden, der wie bei einem GKV-Versicherten über die Quartalsabrechnung an die KV übermittelt wird. Für die privatversicherte Person werden der Kostenträger BAS (VKNR 38825) sowie die entsprechenden Abrechnungsziffern manuell eingetragen. Wählen Sie als Versicherungsart bitte immer „Mitglied“ aus. Eine Privatabrechnung der Impfung ist ausgeschlossen. Bei GKV-Patienten wird die Änderung des Kostenträgers durch die KV automatisiert vorgenommen.